Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Warum heißt Editha Editha

Das Elektroauto Editha ist nach der Königin Edihta benannt. Damit wird bewusst ein Bezug zur Ottostadt Magdeburg geschaffen. Königin Editha war die erste Statthalterin von Magdeburg, weil König Otto I. (später Kaiser Otto der Große) ihr die Siedlung Magdeburg zum Hochzeitsgeschenk machte. Sie entstammte dem einflussreichen angelsächsischen Königshaus Wessex. Nach mehr als eintausend Jahren gibt es in Magdeburg „eine neue elektrische Editha“.


Historische Editha trifft elektrische Editha

Editha & Otto im E-Mobil-kl

Um die Elektromobilität und vor allem deren Akzeptanz zu erforschen wurde an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Juli 2011 das Projekt “smarter als smart” ins Leben gerufen. Die Initiative zur Umsetzung entstand aus dem Bestreben Lehre, Forschung und Praxis für die Studierenden und Mitarbeiter besser “erfahrbar” zu machen. In deren Folge wurde unter der Mithilfe von Mitarbeitern aus fünf Lehrstühlen der Fakultät für Maschinenbau der OvGU und einem externen Partner, ein konventioneller Smart der ersten Generation auf rein elektrischen Antrieb umgerüstet. Von Beginn bis zur Straßenzulassung des Versuchsträgers im Juni 2012 verging weniger als ein Jahr.

Ein Gewinn für die Universität wird dabei aus den unterschiedlichen Erfahrungen und Arbeiten der Projektteilnehmer generiert. Das Projekt bringt die unterschiedlichen Fachbereiche, insbesondere der Fakultät für Maschinenbau, näher zusammen. So wird die Interaktion zwischen den unterschiedlichen Bereichen gefördert. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Einbindung der Studenten. Durch ihre Mitarbeit wenden sie das gelernte Wissen zur Entwicklung von marktgerechten Lösungen an.

Dieses Elektromobil verdient den Namen „Editha“ zu Recht, denn es bewegt sich so umweltfreundlich wie die Königin einst zu Pferd in ihrer Pfalz Magdeburg. Pferd und Reiter legen beim gemütlichen Ritt rund 20 Kilometer pro Stunde zurück, während das E-Mobil „Editha“ über hundert schafft. Der (Strom-)Verbrauch liegt dann durchschnittlich bei etwa 12kWh/100km. Legt man einen Strompreis von 25ct/kWh zu Grunde, dann kostet eine 100km lange Fahrt gerade mal 3€. Erst nach 130-150km (je nach Fahrweise) muss der Akku wieder aufgeladen werden. Dies ist an jeder haushaltsüblichen Steckdose möglich.

Letzte Änderung: 18.08.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
Forschergruppe "Editha"
Im Focus der Forschergruppe EDITHA stehen die Entwicklung energieeffizienter Antriebs- und Speichersysteme sowie die systemische Integration elektrischer Antriebe in nutzerspezifische Lösungen.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Gerd Wagenhaus
Telefon:
49-(0)391-67-5 81 72
Telefax: 49-(0)391-67-4 24 04
E-Mail: editha@ovgu.de

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb
Forschergruppe Elektromobilität "Editha"
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg